Eine gute Investitionsentscheidung entsteht nicht aus einer einzelnen Kennzahl. Entscheidend ist, Fakten, Annahmen, Risiken und noch offene Prüfungen sichtbar voneinander zu trennen.

01

Hausgeld richtig zerlegen

Bei Eigentumswohnungen ist Hausgeld nicht mit Eigentümerkosten gleichzusetzen. Umlagefähige Bestandteile, Verwaltung, weitere Gemeinschaftskosten und Rücklagenzuführung müssen getrennt betrachtet werden.

02

Mehrere Jahre prüfen

Ein einzelnes Abrechnungsjahr kann durch Nachzahlungen oder besondere Maßnahmen verzerrt sein. Vergleichen Sie mehrere Abrechnungen mit dem aktuellen Wirtschaftsplan und prüfen Sie, ob Vorauszahlungen realistisch sind.

03

Eigene Reserve ergänzen

Die Gemeinschaftsrücklage deckt nicht jede Ausgabe innerhalb der Wohnung. Für Innenausbau, Mietausfall oder Selbstbeteiligungen kann eine zusätzliche objektbezogene Reserve nötig sein. Rechtliche und steuerliche Einordnung gehört zu Fachberatern.

Ihre Prüfliste

Darauf sollten Sie achten

  • Mehrere Abrechnungen
  • Umlagefähigkeit getrennt
  • Aktueller Wirtschaftsplan
  • Rücklagenzuführung
  • Eigene Objektreserve
Das Wichtigste

Nicht das Hausgeld, sondern der beim Eigentümer verbleibende Betrag gehört in den Cashflow.

Einordnung

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und Vorbereitung. Er ist keine Anlage-, Darlehens-, Rechts-, Steuer- oder technische Beratung und keine Prognose. Konkrete Fragen sind durch die jeweils befugten Fachleute zu prüfen.

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